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...der "Bundesarbeitsgemeinschaft Traumapädagogik"! |
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Geschrieben von: Webmaster
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Montag, den 12. Oktober 2009 um 01:00 Uhr |
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Es ist und war in der Geschichte der Menschheit unumstritten, dass körperliche Verletzungen oft zu bleibenden Schäden führen. Die Frage nach den bleibenden Folgen seelischer Verletzungen, z.B. bedingt durch körperliche und sexuelle Gewalt, Vernachlässigung und Hunger u.a. stellen sich moderne Gesellschaften erst seit kurzer Zeit. Bald wurde jedoch deutlich, dass herkömmliche und bewährte Methoden sich häufig als zu wenig wirksam erwiesen – diese Erfahrungen setzten ein breites Forschungsinteresse im medizinisch-therapeutischen und später auch im pädagogischen Rahmen in Gang.
Kinder und Jugendliche, erst recht mit seelischen, geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen, wurden in dieser Diskussion zumeist übersehen: Zu sicher war sich auch die wissenschaftliche Gesellschaft, dass sich vergangene Ereignisse gleichsam "auswachsen". Gefühle, Erinnerungen – auch Schmerzen im gleichmachenden und schmerzabschaltenden Dunkel der Vergangenheit verschwinden: Übrig sollten helle Kindheitsbilder bleiben – zumindest in dieser Lesart. Eine Haltung, ein Vorgehen welches, wie wir heute wissen, schwere seelische Folgen für die Betroffenen hatte und bis heute hat. Kinder, Jugendliche und Erwachsene brauchen nach traumatisierenden Ereignissen und Lebenserfahrungen häufig Begleitung im Alltag: Ein Wissen und eine Haltung, die vielen PädagogInnen und TherapeutInnen derzeit häufig noch fehlt.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Traumapädagogik (BAG-TP) hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Wissen zu verbreitern und die Diskussionen und Fortbildungen in traumabezogener Pädagogik in die verschiedenen pädagogischen Arbeitsfelder zu tragen. Darüber hinaus ist sie Forum für entsprechende fachliche Diskussionen und Stichwortgeber zur Initiierung notwendiger Veränderungsprozesse, sowie Streiter in allen gesellschaftlichen Feldern, in denen die Belange betroffener, vor allem junger Menschen berührt sind.

Wir heißen Sie auf unseren Seiten willkommen
& freuen uns über Ihr Interesse!
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DGSA und DGfE warnen vor Qualitätsverlust in der sozialpädagogischen Ausbildung |
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Geschrieben von: Webmaster
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Samstag, den 17. Dezember 2011 um 22:02 Uhr |
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In einer gemeinsamen Stellungnahme äußerten sich im November 2011 die Vorstände der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) und der Kommission Sozialpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) zur Lage der Sozialen Arbeit an den bundesdeutschen Hochschulen.
So ist bundesweit ein Abbau fachbezogener Lehr- und Forschungsangebote an den Hochschulen festzustellen, der das fachliche Niveau in den sozialen Arbeitsfeldern tiefgreifend gefährdet, wenn es nicht endlich zu einer politischen Umorientierung kommt, denn "zur nachhaltigen Professionalisierung Sozialer Arbeit ist eine ausgewiesene Wissenschaftsbasis unerlässlich".
Für die psychosoziale Versorgung traumatisierter Kinder und Jugendlicher hätte dies jedoch weitreichende Folgen. Gerade zukünftige soziale Fachkräfte in entsprechenden Arbeitsfeldern brauchen eine qualitativ hochwertige Ausbildung, um den fachlichen Anforderungen der Praxis begegnen zu können, und dazu "ist die nachhaltige Weiterentwicklung und Stärkung des wissenschaftlichen Engagements in den Forschungsfeldern der Sozialen Arbeit notwendig." Den gesamten Text der Stellungnahme finden Sie hier. |
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BAG-Tagung November 2011 in Mainz: Vorstellung der Standards für eine traumapädagogische Praxis in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe |
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Geschrieben von: Webmaster
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Mittwoch, den 14. September 2011 um 20:41 Uhr |
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Achtung: Verlängerter Anmeldeschluss bis zum 04.11.2011!
Unter dem Titel "Tanz auf dem Vulkan" veranstaltet die BAG Traumapädgogik am 18. und 19.11.2011 in Zusammenarbeit mit der Katholischen Fachhochschule Mainz eine Fachtagung auf der der interessierten Fachöffentlichkeit ein Positionspapier zu traumapädagogischen Standards für Einrichtungen der Jugendhilfe vorgestellt wird.
Traumapädagogik ist in den letzten Jahren ein wichtiges fachliches Thema für die Jugendhilfe geworden, wie eine zunehmende Anzahl an Veranstaltungen und Veröffentlichungen zeigt. Im Zuge der wachsenden Diskussion wurde die Notwendigkeit ausformulierter Standards deutlich, die den interessierten Einrichtungen eine Grundorientierung im Aufbau entsprechender Angebote bietet.
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Dokumentation der BAG-Tagung "Tanz auf dem Vulkan" im November 2011 in Mainz |
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Geschrieben von: Webmaster
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Dienstag, den 13. Dezember 2011 um 21:28 Uhr |
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Die Resonanz auf den BAG-Fachtag am 18. und 19.11.2011 an der Katholischen Fachhochschule Mainz war übergroß. Die angekündigten traumapädagogischen Standards für stationäre Angebote in der Kinder- und Jugendhilfe lockten viele Fachleute aus der Praxis nach Mainz.
Die rasante Entwicklung traumapädagogischer Themen in der Jugendhilfe hat die Formulierung entsprechender Standards notwendig gemacht, um interessierten Jugendhilfeträgern eine angemessene Orientierung für die Gestaltung eigener Angebote zu bieten. Zwei Jahre lang hatte eine Facharbeitsgruppe der BAG von traumapädagogischen Fachkräften aus dem ganzen Bundesgebiet an der Zusammenstellung und Ausformulierung gearbeitet. Die "Standards für traumapädagogische Konzepte in der stationären Kinder- und Jugendhilfe" stehen hier als Volltext zum Download zur Verfügung.
Wie angekündigt finden Sie ab sofort an dieser Stelle die Dokumentation der Tagungsbeiträge und eine kleine Sammlung visueller Eindrücke.
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Stellungnahme der BAG-TP zur Studie des DJI im Auftrag der „Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung zu Sexuellem Kindesmißbrauch“, Frau Min. a.D. Dr. C. Bergmann zum Umgang mit Verdachtsfällen in Institutionen |
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Geschrieben von: Webmaster
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Mittwoch, den 20. Juli 2011 um 23:34 Uhr |
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Die Bundesarbeitsgemeinschaft Traumapädagogik (BAG-TP) unterstützt nachdrücklich die Forderung Fr. Dr. Bergmanns nach höherer Traumasensitivität in Institutionen, in denen Kinder und Jugendliche betreut werden, hier: Schulen, Internate und Heime.
Hervorzuheben ist der weiter anhaltende hohe Problemdruck in Heimen und Internaten, wo hochbelastete Kinder und Jugendliche auch weiterhin auf - in der Regel hinsichtlich traumarelevanter Themenstellungen - überforderte erwachsene Betreuer stoßen. Die Forderung nach Implementierung traumapädagogischer Angebote in diesen Praxisfeldern wurde im Übrigen bereits im 13. Kinder- und Jugendhilfebericht der Bundesregierung im Jahre 2009 erhoben, ohne dass hier bislang nennenswerte Resultate zu verzeichnen sind.
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